Projektunterricht und Projektwoche

Die Schüler arbeiten im Projektunterricht zu einem Problem oder einer Fragestellung. Hier werden Materialien zur Stoffsammlung von ihnen selbst organisiert und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Die gemeinsame Erarbeitung von Ergebnissen erfolgt in einem angemessenen Zeitvolumen, um diese in geeigneter Form dokumentieren und präsentieren zu können.

Hierbei ist nicht nur die Schule der Ort des Lernens, sondern auch verschiedene Einrichtungen der Stadt oder historisch und kulturell bedeutsame Stätten.

Ethik     Geschichte     Physik     Graffiti     Sport

Die Projektwoche verändert die übliche Stundenplanabfolge.

Die Schüler arbeiten nach eigenen Themenvorschlägen, wobei sie sich in den zu bearbeitenden Aufgabenbereich selbstständig einwählen.

Neben dem fächerverbindenden- und übergreifenden Inhalten werden klassenstufenübergreifende Arbeiten geplant.

Lehrer sind nicht alleinige Projektleiter, sondern auch Schüler selbst, Verantwortliche aus Beruf und Praxis sowie öffentlichen Einrichtungen. Der Praxisbezug hat hier einen entscheidenden Anteil. 

25 Jahre Mittelschule Gesundbrunnen

 

Ethik - Klasse 6: Besuch der Synagoge in Dresden

Die Schüler besuchen die Synagoge im Rahmen der Einführung in die monotheistischen Weltreligionen und werden auf diesem Weg mit dem Judentum vor Ort vertraut gemacht.

    

   

Ethik - Klasse 7: "Schublade offen! Am Anfang war das Vorurteil!"

In diesem Projekt setzen sich die Schüler mit Themen Rassismus, Migration und Flucht auseinander.

Sie lernen den Umgang mit Konflikten und Konfliktlösungen für ihre Altersgruppe kennen und werden zur Zivilcourage in bestimmten Situationen herausgefordert.

Ethik - Klasse 8: "Was Superman und Barbie uns vorgeben"

Ethik - Klasse 9: "Menschen - Medien - Meinungen"

Die Jugendlichen lernen den bewussten Umgang mit Medien, gestalten in einem Sender eine fiktive Nachrichtenübermittlung und setzen sich mit der verantwortungsvollen Nutzung der vielfältigen Medien auseinander

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Geschichte - Klasse 9: Exkursion in das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz / Birkenau (2 Tage)

mit anschließendem Zeitzeugengespräch

Ziel dieser Exkursion ist das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz / Birkenau, das den Schülern als Ort des Völkermordes während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland (besonders 1939 - 1945) vorgestellt wird.

  1. Tag:  
     
Die Schüler besuchen den Sender Gleiwitz, das heißt den Ort, wo der 2. Weltkrieg begann und erfahren tatsächliche Hintergründe des von den Nationalsozialisten provozierten Kriegsanlasses.
     
Außerdem lernen die Schüler das Jüdische Zentrum einschließlich der Synagoge in der Stadt Auschwitz kennen
     
  2. Tag:  
     
Während eines 6-stündigen Rundganges einschließlich eines Filmes und der ungarischen Länderausstellung lernen die Schüler das Hauptlager Auschwitz und das Außenlager Birkenau kennen. Beide Lager sind heute Gedenkstätte.
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     Seit 3 Jahren findet nach dieser Exkursion in Zusammenarbeit mit der "Brücke-Most-Stiftung", die tschechische Zeitzeugen für alle historischen Etappen nach dem 2. Weltkrieg vermittelt, ein lebendiger Geschichtsunterricht zum Thema "Geschichte verbindet" statt.

 

2010

Erika Bezdičková (79 Jahre)

 
     
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2011

Lisa Miková (89 Jahre)

 
     
     
  2012

Michal Salomonovič

 
     

 

Geschichte - Klasse 9: Weggesperrt. Politische Haft in Bautzen II

Die Schüler recherchieren im ehemaligen Stasi-Gefängnis Bautzen II zum Alltag in der DDR speziell unter dem Thema: "MfS als Schild und Schwert der SED".

Sie sind Journalisten und erarbeiten Material anhand von Texten und Biografien bzw. mit Hilfe von Film- und Hörstationen.

Nach der Erarbeitung werden die Ergebnisse in einem Podiumsgespräch in der Gedenkstätte präsentiert, indem sich die Schüler zu Fragen wie Menschenrechte und Umgang mit politischen Häftlingen in der DDR äußern sollen.

Geschichte - Klasse 10: "Der Fall in der Tasche" - 5 Beispiele aus dem Alltag Jugendlicher in der Diktatur

Zum Thema Jugend im geteilten Deutschland erkunden die Schüler den Alltag DDR-Jugendlicher in den 80-er Jahren anhand von Fallbeispielen.

Durchgeführt wird dieses Projekt von einer Referentin des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen der ehemaligen DDR.

Man nennt es auch Kofferprojekt, das aus 5 Koffern zu entsprechenden Themen besteht.

Dadurch erhalten die Schüler einen Einblick in viele DDR-Quellen, mit denen sie sich kritisch auseinandersetzen sollen.

Anhand der vielfältigen Informationen versteht der Schüler, wie Diktatur konkret funktionierte, welche Zwänge bestanden und wie sie wirkten.

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Physik - Klasse 5 / 6: ADAC

In einem Fahrradparcours können die Schüler der 5. und 6. Klassen die Geschicklichkeit beweisen.

Besonders das Fahren über eine Wippe, durch einen Slalomkurs und das Aufnehmen und Transportieren eines Wasserglases stellen die Fahrkünste der Schüler auf eine harte Probe.

     

Beim Mitfahren im Auto wird bei einer geplanten Gefahrenbremsung jedem klar, dass man sich anschnallen muss und dass ein Auto nicht sofort stehen bleibt, sondern einen langen Anhalteweg benötigt.

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Physik - Klasse 9: Besuch bei der DEKRA

Die 9. Klassen unserer Schule sehen sich zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr in der DEKRA in Bautzen um.

Dabei erfahren sie, welche Untersuchungen durchgeführt werden, damit ein Auto die TÜV-Plakette erhält, was beim Tuning von Autos zu beachten ist und wie die theoretische Fahrschulprüfung und der so genannte „Idiotentest" ablaufen.

Auf einem Fahrsimulator wird getestet, welche „Reaktionszeit“ jeder Schüler hat.

    

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Graffiti

2011

Anatoli, Stefanie, Anna und Nancy faszinierten die Anwohner mit dem Graffiti auf der Hanns-Eisler-Straße 35 - 37.

Angeleitet wurden die Schüler vom Graffitikünstler WOKER aus Dresden. Die Bilder haben sie zuvor selbst gemalt und dann mit dem Graffitiexperten an der Wand umgesetzt.

Es sei eine tolle Erfahrung, hier offiziell sprühen zu können, meinten die Schüler.

Viele Familien mit Kindern blieben stehen und bewunderten das Kunstwerk.

"Dass sich Jugendliche für eine gemeinnützige Sache freiwillig einsetzen, dass finden wir toll" so die Bewohner.

Die Bautzener Wohnungsbaugesellschaft stellte die Fläche zur Verfügung und finanzierte die Aktion.

2009

Gemeinsam mit einem Graffiti-Künstler vom Bautzener Steinhaus gestalteten Schüler unserer Schule auch 2009 eine Wandfläche an der Hanns-Eisler-Straße.

Im Durchgang zwischen den Eingängen 13 und 15 ist jetzt ein Wohnzimmer mit rotem Sofa, Standuhr und Kaktus zu sehen.

Und ein getigerter Kater, der sich auch vom vorbei fliegenden Ufo nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Neun Stunden hat es gedauert, bis der Entwurf in bunten Farben auf die Wand gesprüht war.

Die Anwohner, die das Treiben neugierig beobachtetet haben, waren vom Ergebnis genauso begeistert wie wir.

    

         

    

Graffiti 2007

Am ersten Wochenende der Herbstferien 2007 nahmen vier Schüler unserer Schule an einem Graffitiprojekt teil.

Marie-Kristin, Julia, Maike und Jerome gestalteten im Auftrag der Bautzener Wohnungsbaugesellschaft gemeinsam mit einem Graffitikünstler vom Bautzener Steinhaus eine Wandfläche an der Hanns-Eisler-Straße.

Acht Stunden hat es gedauert, bis der Entwurf in bunten Farben auf die Wand gesprüht war.

Dort schwimmen jetzt in einem übergroßen Aquarium Fisch, Qualle und Seestern zwischen Wasserkunst und Reichenturm.

Wir freuen uns auf unseren nächsten Auftrag.

         

    

    

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Sport

Klasse 5: Schwimmunterricht

Klasse 7: "Tag des Wassers"

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25 Jahre Mittelschule Gesundbrunnen

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens unserer Schule wurde Ende Januar 2007 eine Festwoche gestaltet.

Diese stand ganz im Zeichen unseres Jubiläums.

In den verschieden angebotenen Projekten konnten unsere Schüler ihr Wissen und Können unter Beweis stellen.

     

     

     

     

     

     

  

Den Höhepunkt bildete am 03.02.2007 der “Tag der offenen Tür“, an dem wir geladene Gäste und viele ehemalige Schüler begrüßen konnten.

Dabei wurden die Ergebnisse, die im Laufe der Woche entstanden sind, präsentiert.

     

  

     

  

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